Montag, Februar 22nd, 2010 at
2:26 pm
Die Jahreszeit bringt es wieder einmal mit sich, Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Wir bringen Sie mit nach Hause, ohne wissen und haben Sie meist schon weiter gegeben bevor es bei uns selbst ausbricht. Gibt es keine Komplikationen, für die man unbedingt einen Arzt konsultieren sollte, so kann man auch einiges an Geld sparen, wenn man auf alte Hausmittel zurückgreift.
Weit verbreitet ist der selbst hergestellte Zwiebelsaft, welcher sehr gut bei Halsschmerzen und Heiserkeit wirkt. Die Herstellung ist denkbar einfach. Man schneidet gesäuberte aber ungeschälte Zwiebeln in grobe Scheiben, füllt diese in z.B. ein Glas mit Deckel und streut einige Esslöffel Zucker darüber, danach das Glas gut verschließen und kühl aufbewahren. Nach ca. 24 Stunden hat sich bereits einiges an Flüssigkeit ausgelöst und man kann dies vorsichtig entnehmen. Die Zuckerbeigabe kann man meist 3x oder sogar 4x wiederholen und bekommt so eine ganze Menge "Hustensaft" zum absoluten Billigpreis. Regelmäßig 1 Esslöffel wirkt zudem noch wahre Wunder.
Ganz ähnlich kann man auch Hustensaft gewinnen in dem die Zwiebeln (früher hat man nur die Schalen verwendet) mit etwas Zucker und ganz wenig Wasser aufkocht und die Flüssigkeit dann ab seid. Auch dieser Hustensaft kann mehrere Tage kühl aufbewahrt werden und wirkt genauso gut.
Das inhalieren Ätherischer Öle über einem Wasserbad bringt vielfältige Linderung und löst den festsitzenden Schleim in Nase und Rachen besonders gut.
Nicht vergessen möchte ich die heilende Wirkung von Brust- oder Halswickeln in den verschiedensten Varianten, verbunden mit lösender Creme oder auch ganz ohne die Anwendung ist vielfältig.
Als eine der kuriosesten Anwendung eines Wickels kann man die "Zwiebelsocke" bezeichnen die gegen akuten Schnupfen eingesetzt werden kann und da oft sehr gut wirkt. Zur Herstellung der Zwiebelsocke werden jeweils 2 Zwiebeln klein geschnitten, umhüllt diese mit einem Tuch in Fußgröße und erhitzt selbige. Diese gut warmen Packungen legen Sie unter Ihre Füße und ziehen ein paar dicke Wollsocken darüber. Man kann die Zwiebelpackungen auch noch einmal erwärmen und über Nacht tragen.
Sie nutzen selbst Hausmittel, welche Ihnen Linderung und Heilung über die Erkältungszeit bringt? Dann bitte schreiben Sie mir!
Freitag, Februar 5th, 2010 at
3:41 pm
Das Geld aus dem Gesundheitsfonds reicht hinten und vorne nicht, um die Gesundheitskosten für die gesetzlich Versicherten zu decken. 61 der bundesweit 210 gesetzlichen Krankenkassen werden 2010 ihre Beiträge erhöhen.
Jeder Versicherte, dieser Krankenkassen wird in den nächsten Wochen von seiner Krankenkasse angeschrieben und muß dann den monatlichen Zusatzbeitrag von acht Euro an seine Krankenkasse überweisen. Zu den vier Krankenkassen, die den Anfang mit den Zusatzbeiträgen machen, gehören die DAK, die Deutschen BKK, die BKK Westfalen-Lippe, die ktpBKK und die Novitas. Als nächste werden vorraussichtlich die KKH-Allianz und wohl auch die AOK Schleswig-Holstein folgen – sowie weitere ungenannte auch.
Horst Rebscher, von der DAK geht davon aus, dass alle Kassen nachziehen werden und sagt dazu: "So werden jetzt in den nächste Wochen und Monaten, ich würde mal sagen alle Kassen, in diese Prämienfinanzierung gehen."
Der Hintergrund ist klar: Krankenkassen, die mit den Geldern aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommen, müssen laut Gesetz das Minus ausgleichen. 7,9 Milliarden fehlen den Kassen, der Bund gibt einen Zuschuss von 3,9 Milliarden. Vier Milliarden Euro fehlen im System. Es trifft manche Kassen mehr, manche weniger.
Bereits in 2009 kamen immer wieder von den Krankenkassen Signale, dass die Kosten aus dem Ruder laufen, jetzt hat man sich entschieden gemeinsam vorzugehen um möglichst wenig Versicherte zu verlieren. Den Versicherten steht ein, wie allen bekannt, ein Sonderkündigungsrecht zu, wenn ihre Kasse den Zusatzbeitrag erhebt.
Der Versicherte muß sich Fragen – Lohnt ein Wechsel ?
Wolfram-Armin Candidus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten, rät von der Kündigung ab, da er davon ausgeht, dass alle Kassen die Beiträge erhöhen werden: "Sie sollten da bleiben, wo sie sind, da absehbar ist, dass jede Kasse ihren Beitrag erhöhen und den Zusatzbeitrag erheben muss. In welcher Höhe wird sehr unterschiedlich sein, und wenn sie jetzt wechseln von einer Kasse zur anderen, um an dem Zusatzbeitrag vorbeizukommen, dann kann es ihnen passieren, dass sie in drei vier Monaten bei ihrer neuen Kasse einen viel höheren Zusatzbeitrag bekommen, als bei der alten."
Info zum Sonderkündigungsrecht :
Erhebt eine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, haben die dort Versicherten ausdrücklich ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht. Der Versicherte muß sich daher nicht an die üblichen 18-monatige Mindestbindung zu der Krankenkasse halten.
Es gilt eine Kündigungsfrist von zwei Monaten: Wer jetzt sofort kündigt, kann dann zum 1. April in die neue Kasse wechseln. Während der Kündigungszeit muss kein Zusatzbeitrag gezahlt werden.
Ausnahme: Versicherte, die einen freiwilligen Wahltarif haben, etwa mit Selbstbehalt oder Beitragsrückerstattung usw., gilt das Sonderkündigungsrecht nicht. Sie bleiben drei Jahre gebunden.
Bitte nehmen Sie an unserer kleinen Umfrage (unten auf der Seite) teil
Herzlichen Dank